*Selbstsorgekongress* - The Story Behind It!

September 10, 2017

SEI! - Wege aus Erschöpfung & Stress. So der Untertitel des Onlinekongresses, den ich Anfang 2018 veranstalten werde. Wie ihr wisst, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Hier lasse ich euch teilhaben, wie es zu der Entscheidung kam, diesen Schritt mit einer solchen Öffentlichkeit zu gehen. 

 

 

2017 - Ein Feuerwerk des Lernens

 

Die letzten Monate waren verdammt aufregend für mich und dieser Zauber, die Belohnung für die eigene Selbstsorge gehen weiter. 2017 ist bisher absolut unglaublich gewesen. In den letzten Winterzügen schlug mich eine schwere Krise nieder, mit der ich ging. Bisweilen hatte ich das Gefühl, verrückt zu werden, zweifelte an meiner Genesung. Zog mich zurück und leckte meine Wunden. Mit Erfolg. 

 

Vor Kurzem traf ich mich mit einem guten Freund, der meinte: "Ich muss wissen, was du jetzt machst. Was hat das alles zu bedeuten? Es gab den Anruf, dann warst du komplett weg und jetzt DAS."

 

Haha, stimmt. An meinem schlimmsten Tag, durchsetzt von Panikattacken und einem Gefühl von ängstigender Bedrängnis, als ich den Krisendienst nachts um 2 Uhr in Berlin aufgesucht hatte und mir nicht mehr ganz sicher war, ob ich diese Gedankenmacht ohne Medikamente würde durchstehen können, hatte ich ihn später am Tag angerufen.

 

Es war ein stärkendes Gespräch. Anschließend war ich für einige Wochen zu meiner Schwester gezogen und kümmerte mich ausschließlich um mich. Hatte persönlichen Kontakt zu nur 3 Menschen, kappte Facebook und Co. 

 

 

Ende April war ich wieder stabil. Hatte mich rausgeboxt. Abgesehen von homöopathischen Mitteln mit Johanniskraut, Passionsblume, Lavendel und insgesamt 3 Schlaftabletten in dieser Zeit, habe ich keine Medikamente konsumiert.

 

Yoga, Joggen, Gemüse, Mantren, Morgenseiten, Meditation, Weinen, Artikel schreiben waren die Hauptbegleiter des Tages. Ich stand früh auf und ging früh schlafen. Versuchte, Lebensereignisse zu integrieren, die ich abgespaltet hatte. Mich innerlich zu versöhnen mit Menschen, die mir unendlich viel Kraft genommen hatten, weil ich sie ließ. Verabschieden von Glaubenssätzen, die mich lähmten. Ging in den Wald und schrie. Gab meinen Ängsten lustige Namen.

 

Anker: Selbstsorge

 

In dieser Zeit habe ich einmal mehr erkannt, wie zentral die eigene Sorge ist. Das Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse, ein Bewusstsein schaffen und reagieren, aber auch Raum lassen, damit Gefühle kommen können, dass mensch sie sein lassen kann, mit ihnen durch sie durch geht. 

 

 

Meine aktuelle Bestimmung habe ich gefunden. Es ist schön, zu sehen, und um wieviel realer die Vision wird, umso häufiger ich darüber spreche. Die Reaktionen in Seminaren. 

 

Letzte Woche betreute ich eine Gruppe junger Menschen, die einen Freiwilligendienst für ein Jahr absolvieren und in Begleitseminaren mit mir zusammen arbeiten. Die meisten von ihnen hatten noch nie Yoga gemacht, für eine Meditation einige Minuten inne gehalten, sich mit Energiezentren beschäftigt.

 

Mit inneren Luftsprüngen läutete ich den Feierabend ein, denn die Gruppe konnte nicht genug bekommen von der Auseinandersetzung um das Bewusstsein und das eigene Wohlergehen. Dies zeigt mir, wie stark dieses Thema einen Teil in unser aller Leben einnimmt. Einige haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihr Kind für einen Tag der Oma überlassen und selbst auf der Couch lümmeln. Andere stellen die Bedürfnisse ihrer Kund*innen und Klient*innen stets an die erste Stelle.  

 

Doch wo bleiben wir? 

 

Die Person, mit der wir eine lebenslange Beziehung führen? - Uns selbst. 

 

Unser Körper, die weise Eule 

 

Mit unserem Körper, der uns wie eine weise Eule zur Seite steht und dessen Signale wir nur allzu oft ignorieren und damit unsere Selbstwirksamkeit schwächen.  

 

Nach einigen Anläufen in den letzten Jahren, innerhalb derer ich mich immer wieder in meinem Energielevel verschätzt hatte, ist jetzt der Wendepunkt gekommen.

 

 

Stirnschmerzen, extreme Erschöpfung, Halswirbelsäulensyndrom, Verwunderung darüber, dass gefühlt jede*r Mensch mehr Kraft hat als ich, und das eigene Ignorieren, dass ich stets um meine Aktivitäts- und Kraftreserven beneidet werde. Vergleiche und toxische Selbstgespräche, Wut über meine Sensitivität. 

 

All das ist Vergangenheit. 

 

Seitdem ich mit meiner Story rausgehe, das authentische Selbst lebe und wichtige Bereiche wie Hochsensibilität, Spiritualität, kreativen Ausdruck nicht mehr verleugne, sind meine Schultern um soviel leichter geworden.

 

Die Angst, Menschen könnten sich lustig machen, kritisieren und mich damit lähmen, wiegt nicht so groß, wie das Bedürfnis, endlich sichtbar zu werden und diesem Thema eine Stimme zu geben, ein Gesicht. 

 

Zeitalter Online-Kongress 

Aktuell kreiere ich mit meinem Tech Support Nedim von Neximuss und den Sundance Ninjas die Website für den Kongress. Im Mai wurde ich für eine Mastermind-Gruppe von Ka Sundance ausgewählt und erhalte seitdem Coaching in Einzel- und Gruppensessions zur Vorbereitung und Konkretisierung des Online-Kongresses.

 

 

Wir Mastermindler*innen stehen in engem Kontakt und supporten uns gegenseitig bei unseren Vorhaben. Jede*r bringt sein*ihr eigenes Herzensthema mit: Diabetes, Schamanismus, Frauenpower, ortsunabhängig leben und arbeiten, ...

 

Es ist ein reiner Pool an genialen Ressourcen und wir brüten kräftig Ideen aus für unsere eigenen Kongresse. Der nächste Schritt wird sein, Expert*innen anzuschreiben, die auf meinen Kongress passen und die ich gern als Sprechende einladen möchte. Es folgen die Aufzeichnung der Interviews und im Januar wird es die Kongresswoche geben, in der alle Interviews ausgestrahlt werden. 

Der Prozess des Ausprobierens, Schreibens, Tüftelns, Schaffens, ist unbeschreiblich. 

Die Krise hat sich jetzt schon sooo gelohnt. 

Sie war Luxus und Wegweiser, auf Null zu gehen, sich wie ein Kompass neu auszurichten.

 

Die Chance zu bekommen, auszuloten, what matters deeply to me, empfehle ich wärmstens. 

 

Wen würdet ihr gern auf so einem Selbstsorgekongress sprechen hören? 

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