Schätze der Natur genießen - 8 Tipps für den Waldtrip

November 5, 2017

Jetzt ist die Zeit für lange Wald- oder Uferspaziergänge, der goldene Herbst ist da.

Wie ich es LIIIIIEEEEEBE, in Berlin am Kanal zu schlendern, von Neukölln nach Kreuzberg, nach Mitte. Wenn die bunten Bäume sich auf der Wasseroberfläche spiegeln und die Blätter in wiegenden Bewegungen langsam zu Boden segeln.

 

Wie du deinen Ausflug zu einem Naturerlebnis machst, das deine Seele hüpfen lässt; in die Stille kommst, mit den Händen etwas schafft, Gedanken ziehen lassen kannst, erfährst du in diesem Artikel. 

 

 

 

 

Wolkenformen beobachten

 

Wie ging noch das Lied von den Sportfreunden Stiller? : "Wir sollten wieder öfter in den Himmel schauen". Wolkenformationen regen unsere Kreativität an. Das innere Kind, das wir immerzu mit uns tragen, wir müssen es gar nicht suchen. Sondern einfach mit seinen Augen die Welt betrachten. Was siehst du? - Einen Drachen, eine Burg? Schauen, wie die großen Wattebausche sich fortbewegen, heller, dunkler sind. Ist es ein Streif, ein weicher Ball, eine schwarze Wand, die tief über dem Boden schwebt? Geht auch super im fahrenden Zug. 

 

 

Kraftort suchen & mit geschlossenen Augen verweilen

 

Das ist eine meiner Lieblingsaktionen in der Natur. Manche Orte in der Natur schwingen stärker mit uns als andere. Beobachte, wo es dir besonders gut geht, wo du dich gestärkt fühlst, automatisch langsamer wirst.

 

Ist es ein Bach, der durch den Wald fließt mit dem zarten Rauschen des Wassers? Ist es der Hochsitz am Feld, auf den du kletterst, um deinen Blick über das Feld schweifen zu lassen? Die Weggabelung, die dir zeigt, dass stets mehrere Möglichkeiten zum Ziel führen? 

 

Atme mit geschlossenen Augen tief ein und aus und spüre die Ruhe, die dich durchfließt.  

 

 

 

 

Steine bemalen

 

Mit weißer Acrylfarbe oder einfach Stiften entstehen Kunstwerke. Sie können auch als Beetbeschriftung in deinem Garten dienen für einzelne Kräuter. Diese Steine kannst du verschenken, beschriftet mit Sprüchen, deinen Lieblingsworten. Sie können unterschiedlich bemalt sein und eine Schlange bilden oder in der Großstadt gezielt in der Öffentlichkeit platziert werden, um Bewusstsein zu erzeugen.   

 

 

Wünsche verstecken

 

Suche dir einen Baum oder einen Baumstumpf. Ein Objekt im Wald, das über eine kleine Öffnung verfügt. Hier kannst du deine Wünsche für die Zukunft, für dein Leben, für dich als Mensch verstecken und dich daran erinnern. An diesen Ort darfst du immer wieder auch zurück kehren, Wünsche tauschen, deine Mitschrift noch einmal lesen und schauen, ob die Wünsche noch passen usw.  

 

Eine andere Form ist das Vergraben von Dingen, die du hinter dir lassen möchtest. Ich habe mir einmal eine kleine Schatzkiste gekauft und mit einem Spaten ein Loch im Wald ausgehoben. Nach meiner Krise hatte ich alle Situationen, Muster etc. aufgeschrieben, die mir nicht mehr dienen und mich auf diese Weise liebevoll von ihnen verabschiedet. Es ist symbolisch unter die Erde gegangen. Das Gleiche kannst du auch mit Wünschen machen. Die Idee, sie überirdisch zu verstecken, empfinde ich ganz persönlich jedoch als lebendiger. 

 

 

 

 

Schätze in einem Setzkasten aufhängen

 

Kleine Steine, Tannenzapfen, verlassene Schneckenhäuser. Diese Schätze können wir sammeln und anordnen. In einem quadratischen Setzkasten mit 6 Kästchen oder einem Rahmen bekommen sie nochmal eine neue Bedeutung und können anders wahrgenommen werden. Saisonal kann er sich ändern. 

 

 

Baumumarmung

 

Bäume erden uns ungemein, spenden Trost, schenken Nähe.

 

Ihre heilsame Kraft kannst du fühlen, wenn du sie berührst. Mit einer Hand oder einer ganzen Umarmung. Spüre das feste Holz und die Struktur der Baumrinde, lasse dich darauf ein. Manchmal kann das auch zum Weinen führen oder einfach einem ganz warmen, tiefen Wohlsein. Ich bekomme jedes Mal noch mehr Achtung vor der Natur und dem Universum. 

 

Hier ein toller externer Beitrag über die heilsame Wirkung von Baumumarmungen. 

 

 

Landart 

 

Steffi Kreuzinger beschreibt Landart als das Wissen der Hände. Unsere Hände handeln intuitiv und kreieren. Die Zeit scheint stillzustehen. Wir gehen ganz in diesem Moment auf. Alle Naturmaterialien leisten einen wertvollen Beitrag: Moos, Rinde, Grashalme, Blüten, Sand, etc. Wir können uns metaphorisch mit Situationen in unserem Leben auseinandersetzen oder ohne nachzudenken in den Flow kommen. Einen ausführlichen Soulwind - Beitrag zum Thema findest du hier

 

 

 

 

Geschichte schreiben

 

Vielleicht findest du am Ufer eines Sees oder auf einer Lichtung eine Stelle, an der du innehalten möchtest.

 

Sticht hier irgendetwas in deiner Wahrnehmung heraus? Ein besonders geformter Baum, ein Stamm, der zu deinen Füßen liegt, ein Moosteppich? 

 

Nimm einen Stift und Block oder Notizbuch zur Hand und schreibe die Impulse auf, die dir dazu in deiner Vorstellung kommen.

 

Welche Geschichte könnte sich hier zugetragen haben? Welche Charaktere siehst du? Sind es Tiere, Menschen, ist die Geschichte märchen- und schicksalhaft, traurig, abenteuerreich?

 

Lass deine Fantasie die Arbeit machen und deine Vorstellungskraft inspirieren von diesem Ort. 

 

 

Wo gehst du am liebsten im Herbst spazieren? 

 

 

 

 

 

 

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