Von Selbst- zur Fremdsorge - Geben am Weltglückstag

March 18, 2018

Am 20.03. ist Weltglückstag! Um die Verliebtheit zu Deutschlands Glücksministerin Gina Schöler mache ich kein Geheimnis :) Sie erwies uns hier bei Soulwind mit einem Portrait die Ehre und war höchst amüsant und amüsiert auch im Selbstsorge Online-Kongress anzutreffen. 

 

 

Traditionell überlegt sich Gina für den Weltglückstag eine Mitmachaktion, die Deutschland so richtig auf den Kopf stellt. Letztes Jahr verband sie fremde Menschen durch Briefkontakte, davor entstanden ganze Wohnzimmer zum Verweilen auf den Bürgersteigen mit der Message: "Leute, einfach mal hinsetzen und innehalten. Gönn dir!" Ausrangierte Möbel fanden hier ihren Platz zur Muße und zur Pause. 

 

2018 lädt Gina dazu ein, DANKE zu sagen. Einem Menschen, der dich inspiriert, geprägt, begeistert hat. Selbstsorge bedeutet auch, ein stabiles, bereicherndes Netzwerk zu haben, innerhalb dessen man sich verstanden fühlt. Ich kann sein. So, wie ich bin, so, wie ich mich zeigen möchte. Ohne Scham und mit Cheerleader*innen :) Ginas Glücksbringer-Abzeichen findest du HIER!

Wer zu spät dran ist, kann auch selbst Glücksbringer-Abzeichen basteln und verschenken.

Sag von Herzen DANKESCHÖN. An wen denkst du zu allererst?

 

 

Geben statt nehmen - macht erfahrungsgemäß 3 Quanten glücklicher. Um diesem Slogan wieder Pfeffer unterm Hinterm zu machen, gibts zusätzlich zur diesjährigen Ministeriumsaktion 3 Glücksbot*innen-Impulse, die euch den Internationalen Tag des Glücks versüßen, indem ihr für andere etwas tut. Geben kann mit einem kleinen Obulus oder ganz ohne Geld stattfinden, wie ihr mögt.  

 

1. Lies jemandem ein Gedicht vor. 

 

Ooooldschool und lame? Wenn ich mit meinen Seminargruppen zu Positiver Psychologie arbeite, schicke ich sie manchmal auf Fototour durch den Kiez. Mit einem Aufgabenzettel. Erst peinlich berührt, dann theatralisch tätig, tragen die jungen Erwachsenen ihnen bis dato fremden Menschen in der Fußgängerzone Gedichte vor. Schräg und dämlich? Mitnichten. Die Zuhörer*innen sind durch die Bank weg bewegt, lauschen den Worten aufmerksam und sind zutiefst dankbar für diese Berührung. 

 

2. Lade jemanden ein. 

 

Teechen, Zeitung, Frühstück vorbereiten, die Personen vor dir in der Kinoschlange überraschen -

Es gibt eine Milliarde Möglichkeiten, Menschen eine Freude mit einer Einladung zu machen. Sei kreativ und dir fällt sicher sofort etwas ein, geplant für deine Liebsten oder spontan, wenn jemand neben dir steht! 

 

3. Spende. 

 

Bei den großen Hilfsorganisationen kommt eh nix an? Geht sowieso in die eigenen Taschen? - Keine Ausreden mehr. Wir haben jederzeit die Chance, uns zu informieren, über kleine Projekte, die wir unterstützenswert finden, weil sie für unsere Werte stehen. Weil wir eine besondere Verbindung spüren zu Spendeempfänger*innen, da wir vielleicht eine ähnliche Geschichte durchlebt haben. Schmeiß' den Rechner an, mach dich schlau! Es müssen nicht die Pandas weit entfernt sein, zu denen du eventuell keinen Bezug hast. Was bewegt dich in deiner eigenen Stadt, welche gesellschaftlichen Probleme möchtest du angehen, für welche Ideale stehst du?

 

So kommst du dem näher, was du in der Welt verändern möchtest und findest zügig ein Projekt, dem du deine Unterstützung anbieten kannst. Monetär oder in Form von (punktueller) ehrenamtlicher Betätigung.  

 

Bääm, hier gehts zum Youtube-Glücksbringer-Aufruf: 

 

 

 

 

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